Neues Semester- Neues Glück?! Von guten Vorsätzen, Plänen und Motivation

Was, das erste Semester ist schon vorbei? Mission Bachelor ist mittlerweile schon zu 16 Prozent completed! Damit das zweite Semester genauso reibungslos läuft und auch damit du ein bisschen für deine eigene anstehende Zeit motiviert wirst möchte ich heute für dich ein paar Tipps zusammentragen, wie ich in meinem Alltag alles unter einen Hut bekomme, wie ich lerne und zu guter Letzt meine Lieblingsmotivationssprüche auflisten. Denn eines ist sicher: Von Motivation kann man nie zu viel haben! 😉

 

Im Alltag alles unter einen Hut bekommen?- So geht’s

 

TIPP 2 – Auf dem Blatt, aus dem Kopf

Ganz klar, um im Alltag alles unter einen Hut zu bekommen ist Organisation das A und O. Ich empfehle dir alle deine Termine niederzuschreiben. Egal, ob du sie dir auch eigentlich im Kopf merken könntest: Belaste deinen Kopf nicht zusätzlich mit einem Datum, dass du auf keinen Fall vergessen willst. Wenn du dir alles einfach im Kopf merkst, anstatt es dir einfach zu notieren, wirst du ziemlich sicher viel schneller das Gefühl bekommen, dass du dem Anstehenden nicht gewachsen bist, da sich logischerweise mit der Zeit immer mehr ansammelt…und das muss doch echt nicht sein, wenn man es so einfach vermeiden kann. 😊

 

TIPP 2 – Wochenplan

Sehr originell wirst du dir vielleicht jetzt denken, aber ich nenne den aufgestellten Plan bewusst WOCHENplan, da es nicht nur ein Stundenplan deiner Kurse ist, sondern weil du hier am besten einfach alles einträgst von Schule/Uni über Nebenjob und auch eingeplante Zeit mit deinen Lieben. Am besten suchst du dir für die unterschiedlichen Kategorien verschiedene Farben heraus, damit du gut zwischen der Art von eingeplanter Zeit unterscheiden kannst. Und du solltest dir immer im Hinterkopf bewahren, dass egal wie voll dein Stundenplan ist, ein Treffen mit Freunden oder Familie (selbst wenn in den Plan eingetragen) kein klassischer „Termin“ ist, sondern Zeit, die du genießen solltest und in der du dich von deinen sonstigen Strukturen einmal lösen kannst. Lieber solltest du es so betrachten, dass du dir bewusst Zeit für deine Lieben einteilst, was bei einem vollen Zeitplan ja wirklich nichts verwerfliches ist.

 

TIPP 3 – Wohlfühl/Workpaket to go

Du bist ständig unterwegs oder aber du hast einfach unnötige Pausen zwischen deinen Veranstaltungen? Dann mache das Beste daraus! Ich versuche beispielsweise überall entweder meinen Laptop (zum schreiben), meinen Notizblock (zum Zeichnen und Ideen notieren) oder auch ein paar Bücher oder Sportsachen mit hin zu schleppen, damit ich nicht später meine Zeit sprichwörtlich damit vergeude, nur sinnlos mit meinem Handy im Internet herumzusurfen nur um dann später das Gefühl zu haben, ich habe auch nach „Feierabend“ noch einen Berg von Dingen zu tun, die ich eigentlich hätte in dieser Zeit erledigen können. (Falls ihr irgendwann einem Menschen mit einem riesigem Reisetaschen ähnlichen Zelt begegnet, und ihr euch nicht am Flughafen oder am Bahnhof befindet…dann sagt gerne Hallo, das bin bestimmt ich 😃 )

 

TIPP 4 – Vorkochen

Ja, auch in diesem Beitrag geht es wieder, wenn auch nur in einem kleinen Abschnitt, um Essen. Du hast eigentlich sowieso schon so viel zu tun und dann sollst du jetzt auch noch vorkochen? Ja, genau deshalb solltest du dich zumindest einmal mit dem Gedanken auseinandersetzen! 😊 Vielleicht erscheint es auf den ersten Blick nicht so, aber vorkochen spart tatsächlich einiges an Zeit. Und ihr müsst ja keine Meisterwerke zusammen bräuen. Mein Vorkochen besteht momentan darin meinen Lieblingssalat in einer Portion für eine ganze Fußballmannschaft zuzubereiten, und diesen dann innerhalb von 2 Tagen (damit er nicht schlecht wird) über den Tag verteilt zu essen. Egal wo ich bin, ich brauche mir nicht extra zu überlegen, worauf ich überhaupt Lust habe, wo es am günstigsten ist oder was gut für mich ist… das spart bei meinen Extrawünschen wirklich oft einiges an Zeit! 😃 Und falls du etwas haben möchtest, was länger hält, dann fährst du auch mit selbstgemachten sättigenden Riegeln, Reis und Gemüse und Gerichten wie Quiche gut, die man auch kalt essen kann!

 

TIPP 5 – Zeit bewusst erleben

Das klingt jetzt vielleicht sehr streng und geordnet, aber ich meine damit auch, dass du deine Freizeit bewusst erleben solltest. Wenn du merkst, dass du dich nach mehreren Anläufen einfach nicht auf deine Aufgabe konzentrieren kannst, dann mache ganz klar einen Cut und gönne dir erstmal BEWUSST ein bisschen Zeit für dich selber. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit dieser Einstellung viel effektiver bin, da ich so, wenn ich entschlossen arbeite dann auch viel „qualitativer“ unterwegs bin, als meine Aufgaben nur halbherzig und schludrig durchzuarbeiten. Genauso fühle ich mich nach einer bewusst eingelegten Lernzeit von zwei bis drei Stunden im Anschluss viel erfüllter, als nach einem Lernmarathon von sechs Stunden, in dem ich schon währenddessen merke, dass mein Gehirn blockiert.

 

Wo wir schon Richtung effektiv lernen unterwegs sind, möchte ich dir jetzt noch ein paar Tipps ans Herz legen, wie man ein positiveres Verhältnis zum Lernen bekommt und was sich einem für Möglichkeiten bieten, wenn man das Gefühl hat, dass man durch seine bisherigen Methoden nicht ans Ziel gekommen ist.

 

Lernen – Wie es sich richtig für dich anfühlt!

 

TIPP 1 – Vergleiche dich nicht mit Anderen

„Heute saß ich wieder sechs Stunden an meinem Schreibtisch und habe ununterbrochen gelernt!“- Wer hat diesen Satz noch nicht gehört? Ich denke, eher wenige. Und dann sitzt man da und denkt sich: „Na super, ich bin mal wieder viel zu spät dran…warum gelingen mir die Dinge nicht so, wie bei XY und warum habe ich schlechtere Noten?“. Zugegeben, es ist wirklich schwer, dieses Denken auszuschalten, aber du solltest dir trotzdem im Hinterkopf behalten, dass solche Gedanken nur zu Frustration führen, und wenn du erstmal frustriert bist, dann fällt es dir wahrscheinlich noch schwerer, dich erneut zu motivieren und alles aus dir heraus zu holen. Konzentriere dich lieber auf deine Stärken und auf Methoden, wie du dich noch weiter verbessern kannst, das macht definitiv glücklicher und zufriedener!

 

TIPP 2 – Lerngruppen

Lerngruppen sind tatsächlich besonders im Studium oft wirklich hilfreich, da man oft so viel Lernstoff bekommt, den man selber wirklich nur sehr schwierig alleine bewältigen kann. Wichtig bei einer Lerngruppe: Jeder sollte das Gefühl haben, dass er geben und nehmen kann, ein Ungleichgewicht an Bereitschaft kann sonst häufig zu Unzufriedenheit und Ärger führen, was besonders unter Freunden einfach nur kontraproduktiv ist. Außerdem wäre es hilfreich, wenn ihr euch für eine Lernmethode entscheidet, mit der jeder zufrieden ist und etwas anfangen kann, oder ihr schaut, dass ihr irgendwie eure verschiedenen Lernweisen vereinen könnt. Ich könnte mir vorstellen, dass verschieden präsentierte Herangehensweisen noch besser im Kopf bleiben.

 

TIPP 3 – Lerntyp

Ich kann dir nur raten, dich besonders am Anfang des Studiums einmal komplett auszuprobieren, ob du am besten am Laptop, Tablet, mit Stift und Papier oder, ganz klassisch; mit Büchern arbeiten möchtest. Wie sollst du wissen, was du für ein Typ bist, wenn du es nicht ausprobierst? Auch deine Lernmethoden solltest du auf den Prüfstand stellen: Bringen dir Karteikarten mehr, oder mehrfaches Lesen? Finde raus, bei welcher Methode bei dir am meisten hängen bleibt und du am meisten Freude am Lernen hast!

 

TIPP 4 – Gespräche und Praxiserfahrungen

Es gibt nichts Besseres, als die Grundlagen oder Fakten, die man gerade trocken über Wochen in sein Gehirn gemeißelt hat auch mal live und in Farbe umgesetzt und an einem Praxisbeispiel gesehen zu haben. (zB. Museumsbesuche, Praktika, Dokumentationen…) Das Gefühl, dass man das, was man gelernt hat, auch wirklich anwenden kann ist ungeheuer motivierend und kann das Interesse auch noch mal auf ein anderes Level heben. Aber auch einfache Gespräche mit Freunden oder Familie über gewisse Themen sind ebenfalls eine wirklich gute Angelegenheit, da man immer auch ein Stückchen stolz auf sich selber sein kann, wenn man seiner Familie etwas erklären kann, was auch für sie neu und interessant ist.

 

TIPP 5 – Ort und Umgebung

Ort und Umgebung beim Lernen sind meiner Meinung nach ungeheuer wichtig. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob dies bei jedem der Fall ist, aber ich habe persönlich das Gefühl, dass, wenn ich in einer Umgebung lerne, in der ich mich wohl fühle, und in der ich eher eine positive Stimmung empfinde, mir auch das Lernen leichter von der Hand geht und ich mich auch im Vorhinein weniger davor drücke. Hier geht es mir um ganz banale Gegebenheiten, wie die Lichtverhältnisse, genügend Platz, ein gemütlicher Stuhl, ein warmer Tee, schöne Stifte…Tob dich hier ruhig richtig aus,denn wenn man das Lernen in irgendeiner Form zelebrieren kann wird das wohl nur Vorteile für einen selbst haben! 😉

 

So, und zu guter Letzt möchte ich dir jetzt noch meine liebsten 5 Lern-Motivationssprüche mitgeben, damit dich nach diesem Artikel nichts mehr davon abhalten kann, dich auf deine Lernstapel zu stürzen und los zu starten! 😉

 

Meine liebsten (Lern-)Motivationssprüche

 

„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.“ -Laotse

„Nichts wissen ist keine Schande, wohl aber nichts lernen wollen.“ -Sokrates

„Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.“ -Konfuzius

„Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ -Goethe

„The only way to do great work ist to love what you do.“ -Steve Jobs

 

In dem Sinne hoffe ich, ich konnte dich ein bisschen motivieren und du blickst mit ganz vielen positiven Gedanken in die Zukunft…vergiss nie: Du kannst alles schaffen, wenn du es nur willst! 😉

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