Monatsreview März – Der Frühling ist da!

So so lange habe ich jetzt gewartet und endlich schleichen die ersten warmen Tage um die Ecke…die Sonne scheint- und zwar sogar in Hamburg! Das muss gefeiert werden und was würde sich dafür besser anbieten als ein kleiner Rückblick über meinen März, den ich im Rahmen meiner ersten Semesterferien überhaupt verbracht habe. Gefüllt von ganz vielen kleinen schönen Momenten, sodass die Zeit mal wieder wie im Flug an mir vorbei gezogen ist. 🙂

„Was mache ich bitte in fast 2 Monaten Semesterferien?! Das ist doch viel zu lang!“ -Wie man sich nur irren kann. 😀 Jetzt sitze ich hier, in einer halben Woche geht schon mein zweites Semester los und ich begreife es noch überhaupt nicht. So so viele Pläne sind in meinem Kopf, irgendwie viel zu viele Vorhaben und viel zu wenig Zeit. Ich erwische mich bei dem Gedanken „Jetzt in Urlaub, das wär’s!“ und in der nächsten Sekunde fällt mir wieder ein: „Moment mal, du hattest gerade 2 Monate frei!“. Aber wenn ich jetzt zurückblicke ist mein März so schnell vergangen, wie ein einziger Wimpernschlag. Einige schöne und lustige Momente waren wieder dabei, die ich gerne mit dir teilen möchte. Also falls du Lust hast kommt nun ein kleiner Einblick in meine typisch chaotisch und bloß nicht zu erholsame Semesterferien- das wäre ja viel zu langweilig 😀 Viel Spaß!

 

Freunde

Die ersten Wochen meiner Ferienzeit habe ich ganz viel Zeit mit meinen Freunden verbracht und dabei wieder mal gemerkt, wie schön es ist, Menschen an seiner Seite zu haben, mit denen man selbst nach Monaten, in denen man sich nicht gesehen hat, einander immer noch so nahe steht wie zuvor. Unbezahlbar! 🙂 So habe ich mit meiner lieben Leo eine unglaublich coole Zeit verbracht, welche mir selber auch ganz neue Seiten Hamburgs eröffnet hat. Zum einen besuchten wir die bekannte Staatsoper, um uns ein Ballett anzusehen, nachdem sich uns dann erschloss, dass es sich doch lohnt, einen Blick in das Programmheft zu werfen, da uns die Story nicht wirklich erkenntlich wurde und wir vor lauter Fragezeichen in den Augen vermutlich noch mehr aus der noblen Gesellschaft fielen. 😀 Als Kontrast dazu gingen wir einige Tage später in ein Kino in der Schanze, welches sich (typisch Schanze!) von anderen Kino’s dadurch unterscheidet, dass jeder eigene Kopfhörer trägt und die Sprache des Films sowie die Lautstärke selber einstellen kann. An sich meiner Meinung nach eine super Idee, aber für jemanden wie mich, der selbst im Kino noch Plauderbedarf hat, etwas schwierig… 😀 (Hier findest du mehr zum Kino: http://schanzenkino73.de/kino/home/city300) Ansonsten haben wir natürlich ganz viel erzählt, gekocht, Freunde gesehen und wie könnte es anders sein: -noch mehr erzählt! Eine richtig schöne Mädelswoche! 🙂 Auch meinen Bruder sowie meine Freundin Maria durfte ich nach über einem halben Jahr wiedersehen und mir ganz viele Geschichten aus dem Ausland anhören. Und auch hier galt wieder: Viel zu wenig Zeit! Mit der kurzen Frage „Wie war deine Zeit im Ausland?“ ist da nicht wirklich viel getan… aber zum Glück hat man sich ja nicht zum letzten Mal gesehen, und so kann man jedes Mal, das man sich sieht, immer ein bisschen mehr erfahren, was ja nur umso schöner ist! 🙂

 

Urlaubsstimmung

Nachdem sich das Wetter sowohl in Hamburg, als auch die eine Woche, die ich in Aachen verbracht habe (Wo ich weitere wunderbare Stunden mit lieben Menschen zum Beispiel bei gemeinsamen Frühstücks und ausgedehnten Spaziergängen geteilt habe) nicht wirklich von seiner besten Seite präsentierte, beschlossen meine Mutter und ich, dass wir den bösen Regenwolken genau jetzt einen Denkzettel verpassen wollten, und so buchten wir kurzerhand unseren Sommerurlaub nach Mallorca, zu dem ich jetzt schon eifrig die Monate zähle! 🙂 Auch zu meiner Lieblingsinsel Korsika geht es dieses Jahr wieder, und zwar mit meinem Lieblingsjungen! Für die nötige Motivation, das kommende Semester gut durchzustehen ist also auch definitiv schon mal gesorgt! 🙂

 

Ein glamouröser Abend

Gerade wieder in Hamburg angekommen erreichte mich die Nachricht, dass mein lieber Freund und Musiker Manni doch tatsächlich in der Elbphilharmonie spielen würde, und dass ich ihn gerne bei diesem Event unterstützen könne. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen, und so habe ich doch tatsächlich ein Konzert im großen Saal der Elbphilharmonie bei der wirklich einmaligen Akustik anhören dürfen und dazu noch zuvor im Backstage Bereich, in der Hotelsuite und auch bei der Aftershowparty in diesem schicken Bauwerk vorbeischauen dürfen! Es fühlte sich für mich, als normale Studentin, ein bisschen an wie verkehrte Welt (denn ich war zwar schon oft in der Elbphilharmonie, doch eben nur im öffentlichen Bereich), war aber gleichzeitig einfach nur einmalig…überall schön gekleidete Menschen, tolle Musik und geschmackvolle Einrichtung – eine super Kombination! 🙂

 

Ein nicht ganz so glamouröser Zwischenfall

Während ich nun schon seit Stunden mit einer meiner Freundinnen telefonierte, um den besten Stundenplan für das kommende Semester auszutüfteln, merkte ich gar nicht, dass sich nur einige Räume weiter in der Wohnung ein dieses Mal nun nicht ganz so glamouröses Ereignis abspielte…Meine Freundin Leonie, die gerade zu Besuch war, hatte unterdessen schon vermehrt mein Zimmer verlassen und stand nun mit entgeistertem Gesicht im Türrahmen und forderte mich dazu auf, ihr zu folgen… und schon sah ich es: Eine Dichtung hatte sich im Bad gelockert (genaueres habe ich bis heute nicht verstanden 😀 ) und im Bad spritzte wirklich Wasser quer in alle Himmelsrichtungen. Kaum machte man die Tür auf, so schoss einem ein gehöriger Schwall auch schon entgegen. Den Ernst der Lage verstand ich zum Glück erst, nachdem wir alles hektisch und hysterisch mit Feudeln und allen aufsaugbaren Materialien, die wir auffinden konnten, beseitigt hatten. (Muss echt ein amüsanter Anblick gewesen sein 😀 ) Davor fühlte ich mich einfach nur wie in diesen typischen Filmszenen, in denen das Kind vergessen hat, das Wasser für die Badewanne abzudrehen und nun das ganze Bad unter Wasser steht…und irgendwie habe ich mein ganzes Leben lang nur darauf gewartet, dass mir so etwas in der Art auch selber mal passieren wird, schwups da war der Moment gekommen!

 

Arbeit mal anders

Da mir zwei Monate komplett ohne Verpflichtungen und Aufgaben aber doch zu eintönig gewesen wären, habe ich mich schon vor den Semesterferien dazu entschlossen, dass nun der perfekte Zeitpunkt sei, einen Nebenjob anzufangen. Da ich, wie bereits in einem Blogbeitrag zusammengefasst schon allerlei Arten von Nebenjobs ausgeführt habe, (Einblick hier: http://kitchblog.de/index.php/2016/04/26/nebenjobs-erfahrungen-empfehlungen/) wollte ich nun mal etwas ganz anderes ausprobieren. Und so bin ich kurzerhand über eine Jobanzeige als Fittingmodel in einer Modefirma gestolpert, bei der ich mich dann spontan beworben habe. Hat tatsächlich alles geklappt, und jetzt habe ich Glückspilz wirklich den coolsten aller meiner bisherigen Jobs ergattert, bekomme einen Einblick in die Modebranche, habe abwechslungsreiche Aufgaben, flexible Zeiten und  zusätzliches Geld- Jackpot! Wirklich eines meiner Highlight’s diesen März. 🙂

 

Die kleinen Dinge jeden Tag

An Tagen, an denen ich mal weniger unternommen habe, sowie an Tagen, an denen ich gefühlt täglich auf Zack war, habe ich mir trotzdem immer wieder die Zeit eingeplant frisch zu kochen, Sport zu machen, raus zu gehen und auch mit meinen Liebsten zu telefonieren. Diese kleinen Rituale haben mir ,neben meinen sonstigen Aktivitäten, einen, auch in der freien Zeit, strukturierten Alltag geschaffen, was mir persönlich immer besonders wichtig ist. Auch ich habe natürlich gefaulenzt, Serien geschaut und mal länger geschlafen, aber auch diese Ferien habe ich wieder gemerkt, dass in den Tag hinein leben für mich eben nichts für jeden Tag ist. Auch aus diesem Grund haben mein Freund und ich uns immer ein paar kleine Dinge vorgenommen, wie etwa zum Elbstrand (so ein Traum jetzt im Frühling!) oder ins alte Land zu fahren, oder aber einfach nur eine kleine Tour durch die Stadt oder den Park zu ziehen. Und so banal es sich auch anhört, aber es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die zählen! 😉

 

 

Egal ob du auch Semesterferien hattest, ob du noch zur Schule gehst oder arbeitest: Ich hoffe, du hattest auch einen schönen März und blickst mit voller Vorfreude in Richtung der annähernden, warmen Jahreszeit! Es wird endlich Zeit für Picknicks im Freien, ein paar Sonnenstunden, abendliche Spaziergänge, die blühenden Blumen im Park…ahh, es gibt nichts Schöneres! 🙂 Halt deine Augen offen und genieß jede freie Sekunde! Bis ganz bald.

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