10 Tipps die deinen Alltag verschönern

Heute möchte ich dir ein paar kleine Tipps und Anregungen geben, die großes Potenzial haben, deinen Alltag schöner zu gestalten, da sie allesamt das Ziel teilen dein Wohlbefinden zu steigern. Für mich funktionieren diese Tipps sehr gut, weshalb ich mehr und mehr versuche, sie in meinen Alltag einzubauen und kleine Routinen aus ihnen zu machen. Vielleicht ist für dich ja auch was dabei 😉

 

  • Tipp N°1: Sein Glück nicht von Situationen oder Personen abhängig machen

Zugegeben, bei der Umsetzung hapert es auch bei mir regelmäßig noch, aber alleine der Versuch, sich gedanklich näher an diese Denkweise heranzutrauen kann Berge versetzen. Warum solltest du gleich einen ganzen Tag für verschenkt ansehen, nur weil es regnet? Warum solltest du heute nur schlechte Gedanken bezüglich deiner Selbst haben, nur weil mal eine Prüfung nicht so gut gelaufen ist? Und warum soll es dir automatisch schlecht gehen, nur weil einer deiner Freunde heute nicht aufmerksam ist und nicht so reagiert, wie du es dir erhoffst?- Ja, warum eigentlich? Mach dir lieber mal darüber Gedanken, anstatt direkt den Kopf in den Sand zu stecken. Das erspart dir garantiert einige betrübte Stunden, die du auch viel glücklicher gestalten kannst. 🙂

 

  • Tipp N°2: Regelmäßig etwas machen in dem du gut bist

Warum nicht einfach mal sein Ego ein bisschen pushen, indem man ab und zu zurückkehrt zu den Dingen, von denen man weiß, dass man sie gut kann? Ein bisschen Lob tut doch jedem mal gut und hilft dir auch sicherlich etwas motivierter an Herausforderungen heran zu gehen, die für dich bislang Neuland sind.

 

  • Tipp N°3: Betone die Dinge an dir, die du besonders magst

Sei es aufs Äußere oder auf deine Fähigkeiten bezogen: Unterstreiche das, worauf du besonders stolz bist und womit du dich gerne identifizierst. Besonders an Tagen, an denen du dich unwohl fühlst kann dieser Tipp einen kleinen Anker darstellen, der dafür sorgt, dass dein Selbstbewusstsein nicht baden geht… – auch wenn deine Zähne heute gefühlt besonders gelb leuchten, deine Nase dicker als sonst ist oder dir besonders viele Fehler auf der Arbeit unterlaufen: Lass das Positive überwiegen!

 

  • Tipp N°4: Halte deine Energielevel konstant

Damit meine ich besonders deinen Blutzuckerspiegel, den du nicht täglich mit Tonnen von Süßigkeiten in schwindelerregende Höhen und Tiefen schießen lassen solltest. Hier solltest du einfach für dich selber herausfinden, welche Maße sich für dich richtig anfühlen, und mit welchen Gewohnheiten du und dein Körper sich wohlfühlen. Abgesehen von der Ernährung ist mir persönlich auch aufgefallen, dass ich mich deutlich wohler fühle, wenn ich konstant und regelmäßig intensive aber kurze Trainings absolviere, als wenn ich meine ganze Energie von Wochen anstaue und an einem Tag verpulvere indem ich mich bis an den Rand der Erschöpfung verausgabe. Balance is the key! 😉

 

  • Tipp N°5: Herausfinden, was dich grundsätzlich glücklich macht

Jeder hat mal bessere und schlechtere Tage. Und, egal ob guter oder schlechter Tag; generell  lohnt es sich enorm, sich länger mal mit der Frage zu beschäftigen, was einen eigentlich wirklich glücklich macht. Sei es malen, schreiben, Musik hören, telefonieren, Freunde treffen, Reisen planen, kochen… ganz egal, Hauptsache du gehst darin auf. Und sollte es dir mal tatsächlich nicht so gut gehen, dann suchst du dir eine deiner Glücklich-mach-Aktionen heraus, und wie an einem Regenschirm, den du langsam aber bestimmt aufspannst, werden auch (wenn du es nur genug möchtest) die schlechten Gedanken wie kleine Regentropfen abperlen. Hier gehört oft eine gehörige Portion an Willen dazu und zunächst überhaupt den Gedanken, sich aufzuraffen, aber die Übung macht auch hier den Meister oder die Meisterin. 🙂

 

  • Tipp N°6: Kleine Ziele stecken

Oder sollte es besser heißen: Überhaupt Ziele stecken? Auch dieser Punkt dürfte bei einigen Menschen mehr zutreffen, als bei anderen, aber ich persönlich kann mir nur wenig unangenehmer vorstellen, als die Vorstellung kein bestimmtes Ziel zu verfolgen oder keinen kleinen Traum oder Wunsch gedanklich auszuschmücken. Mir hilft das Stecken von kleinen Zielen, welche realistisch erreichbar und umsetzbar sind, in großen Maßen um mir selber tägliche Anreize für Motivation zu liefern und auch mal das Erledigen von längeren aufwändigen Wegen in Kauf zu nehmen. In der Praxis helfen mir hier tägliche To-Do-Listen, die mir schon für die banalsten Dinge, die ich am Ende des Tages abhaken kann, ein wichtiges Erfolgserlebnis einbringen.

 

  • Tipp N°7: Eine regelmäßige Schlafroutine antrainieren

Jeder Mensch hat seinen eigenen Bedarf an Schlaf und pauschal kann ich dir nicht sagen, ob du jetzt lang oder kurz schlafen solltest – das musst du schon selber herausfinden. Aber wenn du erstmal für dich herausgefunden hast, wie viele Stunden Schlaf dir gut tun, und ob du lieber früh ins Bett gehen solltest oder du eher eine Nachteule bist, dann wird es dir unfassbar gut tun, dich so gut es geht an diesen Rhythmus zu halten. Es geht so schnell, dass man doch seine Prioritäten überall anders setzt, als beim Schlafen, was dir im Endeffekt eigentlich nur Kraft raubt und deine Stimmung trübt. Dann doch lieber das Lernen und Erledigen von Dingen auf tagsüber verlegen, dein Wohlbefinden wird dir danken.

 

  • Tipp N°8:  Sich Zeit für Zimmerhygiene nehmen

Die Wäsche stapelt sich, der Boden bekommt unter der dicken flauschigen Staubschicht quasi gar keine Luft mehr oder irgendwo unter dem Bett ist noch eine Schüssel von deinem Lieblingsmüsli? Dann sind das Gründe genug, dass du vielleicht mal ein bisschen mehr an die Ordnung und Sauberkeit deines Zimmers denken solltest. Mag sein, dass du noch nicht einmal aktiv gemerkt hast, dass du dich in deinem kleinen Chaos unwohl fühlst, aber ein sauberes und sortiertes Umfeld (besonders in deinem Zuhause!) ist wohl einer der naheliegendsten und sehr gut umsetzbaren Dinge, die dein Wohlbefinden täglich beeinflussen. Regelmäßiges putzen ist übrigens auch eine super Tätigkeit zum Prokrastinieren in der Prüfungszeit – So hast du wenigstens das Gefühl, du hast eine Sache unter Kontrolle, während dein Hirn vor Input platzt 😀 Aber auch, wenn es bei dir Zuhause generell die meiste Zeit sehr ordentlich ist, trägt beispielsweise die Tätigkeit des regelmäßigen Lüftens zu einer guten Zimmerhygiene bei und lässt dich in deinen eigenen 4 Wänden wohlfühlen.

 

  • Tipp N°9: An die frische Luft gehen

Schon so oft habe ich diesen Punkt erwähnt, aber er ist meiner Meinung nach einfach so essentiell, dass ich ihn einfach wieder erwähnen musste, wenn es darum geht, deinen Alltag schöner zu gestalten. Besonders, wenn du mal nicht so viel vorhast (beispielsweise an Sonntagen) kann ein Spaziergang, und sei er auch noch so klein, dich auf ganz andere Gedanken bringen, deinen Kopf einmal richtig durchlüften und dich, besonders jetzt noch in dieser kalten Jahreszeit, mit einer frischen Brise aus der Müdigkeit herausholen und dir ein wenig Tatendrang oder aber auch ein paar andere Eindrücke bringen. So simpel, aber wirklich effektiv! 🙂

 

  • Tipp N°10: Besonders jetzt im Winter: Wärme 

Und zwar in verschiedenster Form. Ich finde, besonders am Abend verleiht ein warmer Tee oder eine warme Wärmeflasche ein unheimlich schönes Gefühl von Geborgenheit. Ich, als absoluter Sommer- und Frühlingsmensch, versuche mir immer wieder Aspekte am Winter herauszupicken, die diese Jahreszeit besonders machen, und die die Vorzüge dieser kalte Jahreszeit kenntlich machen, um den Winter nicht direkt zu verteufeln . Und was mir im Winter den Alltag definitiv verschönert ist das Gefühl in die Decke eingekuschelt zu sein,dazu einen richtig schön würzigen oder kräuterigen Tee in der Hand (hier darf es auch mal was etwas extravaganteres mit Orange und frischem Ingwer, wie auf dem Titelbild sein), eine angezündete Kerze und im perfektesten aller Fälle auch noch durch das geöffnete Fenster den Wind und Regen auf die Häuserdächer prasseln zu hören. Wärme macht definitiv alles besser, und sei es auch nur ein lecker duftender Kaffee oder Tee, während du in der Vorlesung die restlichen Stunden herunter zähst. 😉

 

Ich hoffe, meine kleinen Tipps konnten dich dazu motivieren, im Alltag ein bisschen mehr auf dich und dein Wohlbefinden zu achten – Es lohnt sich ohne Zweifel. Nicht ohne Grund  hat Churchill mal den Gedanken geäußert Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ 😉 Ich wünsche dir eine schöne, und trotz des grauen Wetters möglichst angenehme und alles andere als trübe Woche. Bis ganz bald 🙂

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