Selbstgemachtes Apfelmus – perfekt für kalte Tage

Manchmal habe ich abends einfach keine großartige Lust ein normales Brot oder noch ein schwer im Magen liegendes Essen zuzubereiten… und dann kam ich im letzten Monat bei meinem vor Äpfel nur so strotzenden Obstkorb auf die Idee einfach mal Apfelmus selber zuzubereiten. Seitdem habe ich ungelogen kiloweise Äpfel nach Hause geschleppt und sie nach und nach mit einer wohlduftenden Prise Zimt und Vanille angebraten und eine himmlische Duftwolke durch die ganze Wohnung ziehen lassen… (Es gibt doch nichts besseres als den Duft von Zimt!)

Die Zubereitung ist so einfach, dass ich mich fast nicht traue sie ein „Rezept“ nennen zu dürfen. Ihr benötigt keine High-Tech-Küchenmaschine, ein einfacher Pürierstab oder (wie in meinem Fall) ein guter Smoothiemixer sind vollkommen ausreichend. Also: Auf die Äpfel fertig….los!

 

Zutaten (für eine Person):

  • 3 große oder 4 kleine Äpfel
  • Zimt
  • Vanille
  • Skyr oder normalen Quark
  • 1 EL Mandeln
  • 75-100 ml Wasser

 

Zubereitung:

Zunächst musst du alle Äpfel waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. (Das muss gar nicht ordentlich sein, sie werden später sowieso püriert/gemixt) Ich war ziemlich positiv überrascht, dass mein Mixer, obwohl ich die Äpfel zuvor nicht geschält habe, nicht die geringsten Stücke im fertigen Apfelmus hinterlassen hat. Wenn du aber mit einem Pürierstab arbeitest und dich Stückchen der Schale stören, dann solltest du eventuell den Aufwand auf dich nehmen die Äpfel zu schälen. 😉

Wenn der Schritt getan ist, kommen alle Apfelstücke in einen großen Topf. Auf ziemlich hoher Stufe lässt du die Äpfel ohne irgendeine Zugabe ein bisschen warm werden. Jetzt kannst du nach eigenem Belieben Zimt (ich kann meinerseits jedoch nur empfehlen hiermit großzügig umzugehen! 🙂 ) und, wenn du magst, ein wenig Vanille hinzu geben. Nun kannst du auch das Wasser hineinschütten und warten, bis die Äpfel weich werden.

Kann man die Äpfel nun mit dem Kochlöffel zerdrücken, so kannst du sie vom Herd nehmen und pürieren oder mixen. Und schon ist das Apfelmus auch schon fertig und schmeckt, je nach Sorte der Äpfel, schon sehr süß ohne auch nur einen Hauch von verarbeitetem Zucker.

Dazu rühre ich mir gerne ein bisschen Skyr (Quark geht auch) mit Wasser an damit er eine sahnige Konsistenz bekommt und garniere mein Apfelmus damit. Die Mandeln hacke ich noch grob, dann geben sie dem Apfelmus noch den letzten nussigen und schön knackigen, crunchigen Schliff! 🙂

 

Ich hoffe, meine kleine Rezeptinspiration hat dir gefallen und kann dir noch die letzten richtig kalten Tage versüßen. Am besten schmeckt’s natürlich, wenn’s draußen richtig schön kalt ist und du dein Apfelmus direkt nach dem Kochen warm genießt! Bis ganz bald und lass es dir gut gehen! 🙂

 

 

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2 Kommentare

  1. Philipp sagt: Antworten

    Ich habe es selber gegessen, es schmeckt köstlich, nicht zu süß und perfekt cremig. Sehr empfehlenswert!

    1. Anni sagt: Antworten

      Dankeschön! 🙂 Das freut mich natürlich total! <3

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