Kartoffel-Zucchini-Möhren Auflauf

Aufläufe gehen einfach immer! 🙂 Sie sind unkompliziert zuzubereiten, reichen von der Menge her oft für mehrere Tage und wärmen einen bei kühlen Außentemperaturen von innen! Heute soll es um einen Kartoffel-Zucchini-Möhren Auflauf geben, der zu den altbekannten Nudelaufläufen mal eine interessante Abwechslung bietet. Durch die große Menge an Zucchini und Karotte liegt der Auflauf ganz und gar nicht schwer im Magen und kann daher sowohl mittags als abends serviert werden. Na, Lust bekommen? 😉


Zutaten für 3-4 Personen:

  • 3 Karotten
  • ca. 8 Mittelgroße Kartoffeln (bereits abgekocht)
  • 2 große Zucchini
  • frische Kräuter deiner Wahl (z.B. Rosmarin, Thymian…)
  • 4 Eier
  • ca. 0,5 L Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 100 gr. Streukäse

 

Zubereitung:

  1. Zunächst schälst du die Karotten und schneidest sie in feine Scheiben. Auch die Zucchini wird nun in feine Scheiben geschnitten (und zuvor natürlich gewaschen!). Die Kartoffeln sollten bereits gekocht (allerdings nicht zu weich!) sein, du kannst beispielsweise auch einfach Kartoffeln nehmen, die vom Vortag bei einem Gericht übrig geblieben sind. Mit den Kartoffeln geschieht nun dasselbe, wie mit den Karotten und den Zucchini: Sie werden ebenso in feine Scheiben geschnitten.                                                                                                                               img_2657
  2. Nun folgt der wohl aufwändigste aber auch der kreativste Teil des Rezeptes: Die einzelnen Gemüse-Scheiben werden in gestaffelter Reihenfolge aneinander gelegt, bis die ganze Auflaufform bedeckt ist. Ich persönlich habe mit den Mengenangaben eine Auflaufform der Größe 24cm mal 18 cm gefüllt, ich könnte mir aber vorstellen, dass der Auflauf sich auch sehr hübsch in einer runden Form und somit in einer Spirale angeordnet machen würde! (Hierfür müssten die Mengen allerdings sehr wahrscheinlich etwas angepasst werden.)                              img_2656
  3. Ist das Gemüse komplett in der Auflaufform verteilt, gehen wir nun zu dem Schritt der „Soße“ oder besser gesagt zur flüssigen Komponente dieses Auflaufs, die das Gericht schön saftig und komplett macht, über. Hierfür gibst du vier Eier (komplett, mit Eiweiß und Eigelb) in eine Schüssel und verquirlst diese mit ungefähr 0,5 Litern Milch. Dieses Gemisch würzt du nun kräftig mit frischen Kräutern und Salz und Pfeffer, damit der Auflauf nachher schön geschmacksintensiv und lecker würzig aus dem Ofen kommt. Nun gibst du die fertige Mischung in die Auflaufform, und im besten Fall sollten mindestens drei Viertel des Gemüses (von der Höhe her betrachtet)  in die Mischung getaucht sein. (das ist allerdings auch Geschmackssache! Wenn du dein Gemüse lieber komplett bedeckt haben möchtest, dann kannst du natürlich auch einfach ein wenig mehr von der Flüssigkeit anfertigen und verwenden.) Dann noch den Streukäse drüber, und schon ist die Arbeit erledigt! 😉                                                                                                                                   img_2663
  4. Die Auflaufform kommt nun bei 180-200 °C für circa 40 Minuten in den Ofen, bis du siehst, dass der Käse komplett geschmolzen und in einigen Bereichen auch schön braun geworden ist. Und dann kannst du ihn auch schon aus dem Ofen nehmen und am besten natürlich warm servieren! Man kann ihn auch abgekühlt noch essen, aber frisch aus dem Ofen schmeckt er natürlich am leckersten! 😉 Guten Appetit! 🙂                                              img_2665


abschließende Worte:

Natürlich kannst du für dieses Gericht auch ganz andere Gemüsesorten verwenden! Aubergine würde sich zum Beispiel klasse für diese Form von Auflauf machen, da man sie auch leicht in Scheibenform bringen kann, und sie gebacken einen tollen und außergewöhnlichen Geschmack abgibt. Wie immer lautet auch hier mein Motto, mit Hilfe von Abwechslung immer wieder etwas Neues zu schaffen! Auch in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, viel mit Gemüse und frischen Zutaten zu experimentieren! Am besten natürlich saisonal! So kann man sich selber immer wieder herausfordern, mit dem Gemüse, was einem die Saison zur Verfügung stellt, ein neues und eigen erprobtes Gericht zu schaffen – das  fordert nicht nur deine Kreativität heraus, es macht dazu auch noch wirklich Spaß! 🙂 Also trau dich ruhig, selber mal etwas neues zu kreieren! Auch wenn das geschmackstechnisch etwas Übung oder Erfahrung bedarf, lohnt es sich alle Male, und jeder fängt mal klein an. Und einen Tipp gebe ich dir auch noch: Sei nicht zu kritisch mit dir selbst, sei lieber stolz auf das, was du gezaubert hast! 😉



 

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1 Kommentar

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