Lifeupdate 2

Ein ganz normaler Montag und was fehlt? Meine Montagsmode! Und ich gebe zu, ich habe es tatsächlich nicht geschafft, mein kleines Projekt heute in die Tat umzusetzen.. es ist so weit: Nach der monatelangen freien Zeit zwischen Abitur und Studium fängt das Lernen und der geregelte Alltag mit den verbundenen Aufgaben und Pflichten wieder an. Wenn du ein bisschen mehr darüber erfahren willst, dann freue ich mich, wenn du dir meine ersten Erfahrungen und die kleine Dokumentation von meinen Erlebnissen der letzten Zeit anschaust! 🙂

 

Die erste Begegnung mit dem Uni-Leben

Hatte ich bereits letzte Woche, in meinem Mathematik Vorkurs. Was ich davon mitgenommen habe: Auch an der Uni kann so ein Mathe-Vorkurs mal mit der Erkenntnis „minus mal minus = plus“ eingeleitet werden, was mir am ersten Tag schon mal definitiv die Angst und den Druck genommen hat, dass das Niveau und der Schwierigkeitsgrad schon im Vorkurs zu hoch sein könnte.. 😀 Außerdem waren die Menschen super lieb und, was einem sofort aufgefallen ist: total unterschiedlich! So kam es, dass ich als frischer Abiturient, der direkt ein Studium antritt, eher die Ausnahme widerspiegelte, da die meisten schon vor einigen Jahren ihr Abitur gemacht haben, und viele sogar schon einen Beruf ausgeübt oder auch schon Kinder bekommen haben! Eine bunte Mischung – das kann ich euch sagen! 😀 Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich habe mich für ein Psychologie-Studium entschieden, und ein charakteristisches Merkmal von diesem Studiengang ist (zumindest bei mir) die enorme Frauenquote! Die wenigen Männer, die sich dann doch für diese Studienrichtung entschieden haben, müssen sich wie der Hahn im Korb fühlen! 😉 😀 Auch möchte ich unbedingt die unglaublich legitimen Uhrzeiten erwähnen, zu denen ich bis jetzt noch in der Uni erscheinen muss. Mit 7:55 Uhr Schulstart hat das wenig zu tun! 😀 Bisher musste ich keinen Tag vor 10 Uhr da sein, was das Ganze doch ganz schön entspannt darstellt. Ich habe leichte Bedenken, dass das noch die „Ruhe vorm Sturm“ ist, aber selbst wenn, dann genieße ich diese Ruhe eben noch. 🙂 Falls das Uni-Leben tatsächlich immer so sein sollte, dann gewöhne ich mich gerne daran! 😀

 

Wie sich die ersten Tage an der Uni anfühlen

Die Fragen, die einem vorm ersten Tag durch den Kopf gehen scheinen gar kein Ende mehr zu nehmen: Wo muss ich hin? Finde ich den Raum? Sind da nette Leute? Wie ist die Stimmung? Was muss ich alles mitnehmen? Bin ich gut vorbereitet und habe ich alles was man braucht..? An meinem ersten Tag in der Uni war ich wohl so pünktlich wie noch nie in meinem Leben und das Wort „Verwirrung“ und die tausend Erwartungen waren mir ganz sicher ins Gesicht geschrieben. Zum Glück habe ich schnell festgestellt, dass es fast allen anderen auch so ging, und nach einiger Zeit war diese Anfangspanik und Nervosität dann auch schnell verschwunden und die nächsten Tage haben sich schon fast normal angefühlt. 🙂 Irgendwie fühlt es sich gut an, wieder regelmäßig dieselben Gesichter zu sehen und zu wissen, dass man sich in der kommenden Zeit intensiv mit einem Thema beschäftigen wird, was man sich selber ausgesucht hat, weil man sich dafür interessiert. Am Anfang ist alles noch ziemlich fremd und ungewohnt, aber da einem sowieso nichts anderes übrig bleibt, als sich darauf einzulassen, kann man diese Zeit auch stressfreier angehen und das kommende Neue einfach auf sich zukommen lassen. Das habe ich jetzt auch langsam festgestellt, nachdem ich mir natürlich auch zuerst viel zu viel Panik gemacht habe. 😀 (Wie könnte es auch anders sein?)

 

Mein Highlight der letzten Woche

Mein absoluter Lieblingstag der letzten Woche war der Sonntag! Am Sonntag habe ich mich mit einem super lieben Mädchen, was ich zuvor nur einmal in der Uni getroffen habe, die mir aber auf Anhieb unglaublich sympathisch vorgekommen ist, zu einem kleinen Spaziergang um die Alster und einem Teechen verabredet. Ich wache also am Sonntag auf: Der Himmel ist grau und es schüttet aus Eimern – Na super, gerade zu diesem Anlass schaut das berüchtigte Hamburger „Schietwetter“ vorbei und möchte uns einen Strich durch die Rechnung machen! Das haben wir natürlich nicht zugelassen, und so stand ich in meiner anfänglichen und eigentlich für mich total untypischen Überpünktlichkeit an unserem Treffpunkt, dem Rathaus, und habe mich im Regen immer mehr zu einem begossenen Pudel verwandelt. Dass der Rathausplatz anscheinend DER Blinddate-Treffpunkt schlechthin ist merkte ich erst zu dem Zeitpunkt, als ein Typ mit Döner auf mich zu kam und mich fragte, ob ich denn seine Verabredung sei. So musste ich mich irgendwie auf Englisch (Warum spricht hier eigentlich jeder Mensch englisch? 😀 ) aus dieser missligen Lage bugsieren, und mir dämmerte erst danach, warum denn hier alle so nervös uns erwartungsvoll durch die Gegend starren. 😀 Ich hab mich um einiges wohler gefühlt, als wir uns von diesem Dating-Spot entfernten und uns dann tatsächlich, mit Regenschirm bewaffnet, den Weg um die Binnenalster und danach noch durch die ganze Innenstadt Hamburgs gebahnt haben und völlig planlos und immer der Nase nach neue Gebäude und Viertel erkundet haben. Außerdem haben wir uns direkt auf Anhieb verstanden, und ich hab im Endeffekt gemerkt, wie sehr es mir gefehlt hat, einfach mal mit einer Freundin stundenlang durch zu reden. Es gibt echt kaum Schöneres! 🙂 Über Kommilitonen sagt man ja häufig, dass sie sich schnell anfreunden, weil sie dieselben Interessen haben, und auch generell oft ähnlich ticken, und das kann ich nach diesem Treffen nur bestätigen! Außerdem fand ich es auch mal echt cool, mal einen Nachmittag nur mit einer einzigen neuen Person zu verbringen, und nicht wie in den ersten Tagen an der Uni, wo man wirklich auf hunderte neue Gesichter trifft und das Gespräch leider dann oft nur bei Small-Talk bleibt. Natürlich gibt es auch zahlreiche Partys, an denen man neue Leute auch mal außerhalb der Uni kennenlernen kann, aber so ein ruhiges und spontanes Treffen, war echt mal eine schöne Abwechslung zu der studentischen Feiermentalität. 😀

 

Was diese Woche mit sich bringt

Die legendäre Erstiwoche hat nun auch bei mir an diesem Montag angefangen. Ich bin gespannt, wie ich diese Woche als ziemlicher Party-Muffel und nicht unbedingt von Alkohol angetaner Mensch erleben werden…aber hey, wenn ich’s jetzt schon so weit geschafft habe, dann werde ich das ja wohl auch überleben. 😀 Nachdem wir uns im ersten Schritt schon mal nach Alkoholmarken oder Getränken benennen sollten, habe ich für mich schon mal beschlossen, dass das Vorurteil; in der Erstiwoche steht das Saufen und Party machen im Vordergrund, definitiv nicht fehl am Platze ist.. 😀 Mit meiner eingeschränkten Partylaune sehe ich dem Gang über die Reeperbahn mit den zahlreichen Discotheken zugegeben etwas skeptisch entgegen, aber vielleicht werde ich ja durch ein Wunder vom Gegenteil überrascht.. 😉 😀 Aber daneben gibt es tatsächlich noch ein paar andere Aktivitäten und auch wirklich toll organisierte Veranstaltungen und kleine Inszenierungen, die dazu den perfekten Kontrast liefern! 🙂 Ich bin gespannt, was da noch so auf mich zu kommt, und werde spätestens Montag berichten, wie die Woche so war, und was mir am meisten Spaß gemacht hat. 🙂

 

Ich hoffe, du hast auch eine erlebnisreiche Woche und siehst ganz viele neue und unbekannte Dinge! Vergiss nicht, dir treu zu bleiben, und dich nicht zu verbiegen. 🙂 Achja, und langsam lohnt’s sich echt, sich mit Decken und Kerzen in der Wohnung auszustatten, denn die eisige Jahreszeit hat wohl endgültig begonnen, und da dürfen ein paar kuschelige Stunden im Warmen definitiv nicht fehlen! 😉 Bis ganz bald!

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