Süßkartoffel-Möhren-Ingwer-Suppe

Was gibt es Besseres, als eine schön von innen wärmende und geschmacksintensive Suppe, nachdem man von einem windigen Herbsttag nach Hause kommt und sich eigentlich nur noch in die Decke kuscheln möchte? Da muss einem erstmal was einfallen, denn Suppen sind DER perfekte Begleiter für genau solche Tage! Sie sind total einfach zu machen und tun dazu noch was gutes für unsere Seele UND unsere Gesundheit!

An der Süßkartoffel-Möhren-Ingwer-Suppe mag ich besonders, dass sie durch den Ingwer ein wenig scharf ist, und dass die wenigen Zutaten schon so einen tollen Geschmack ergeben, dass wenig gewürzt oder sonstige Zusätze dazu getan werden müssen. Die Süßkartoffel gibt der Suppe eine cremige Konsistenz, und so kann man bei dieser Suppe getrost die Sahne oder Crème fraîche weglassen ohne Geschmack einbüßen zu müssen. Die Suppe ist daher auch für Veganer oder Menschen mit Laktose-Intolleranz geeignet. (Auch wenn es hier mit Soja- und Hafersahne ja auch schon tolle Alternativen gibt!) Die Suppe kann außerdem sowohl mittags als auch abends gegessen werden und eignet sich auch super als Vorspeise. Na, hast du Lust bekommen? 😉

 

Zutaten für 2-3 Personen:

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  • 4 Karotten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 800 gr. Süßkartoffel
  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 TL Gemüsebrühe
  • 2 L Wasser

Ideen-Inspiration für weitere Komponenten:

  • frische Kräuter als Topping (bspw. Koriander)
  • ein Klecks Joghurt oder Crème fraîche als Krönung auf der fertigen Suppe
  • Croûtons oder geröstete Walnüsse für etwas Crunch

 

Zubereitung:

  1. Die Sükartoffel(n) und Möhren schälen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und in grobe Stücke schneiden. Dann den Ingwer von seiner Rinde befreien und auch in kleine Stücke schneiden.
  2. In der Zwischenzeit kannst du schon mal das Wasser (2L) mit der dementsprechenden Menge an Gemüsebrühe aufsetzen und zum kochen bringen. In meinem Fall waren das 3-4TL, das variiert aber von Gemüsebrühe zu Gemüsebrühe und ich würde empfehlen, eher weniger als zu viel zu verwenden. Die Gemüsebrühe dient in dieser Suppe auch nur als Unterstützung des Geschmacks und nicht als Geschmacksträger.
  3. Kocht das Wasser, dann kannst du einfach das Ganze geschnippelte Gemüse hinein geben. Das kannst du nun bei hoher Hitze und abgedeckt mit einem Deckel weiter kochen lassen. Die ungefähre Kochzeit beträgt 20-30 Minuten. Die Kochzeit variiert, je nachdem wie groß du das Gemüse geschnitten hast. Ich empfehle hier, immer mal wieder zu testen, ob das Gemüse schon weich ist und dazu mit einer Gabel in die Stücke zu stechen.
  4. Ist das Gemüse durch, dann kannst du es mit einer Suppenkelle und etwas Flüssigkeit aus dem Topf in ein anderes Gefäß geben und dieses dann ordentlich pürieren, bis keine Stücke mehr vorhanden sind. Je nach Belieben kannst du die Konsistenz durch Zugabe der Brühe aus dem Topf flüssiger oder dickflüssiger gestalten.
  5. Dann ist deine Suppe auch schon fertig! 🙂 Für etwas mehr Frische kannst du noch frische Kräuter, empfehlenswert wäre Koriander, gewaschen und gehackt oben drauf geben. Für die, die es noch cremiger haben wollen empfehle ich einen Klecks Crème fraîche und für diejenigen, die etwas „Knuspriges“ in ihrer Suppe brauchen ein paar Croûtons oder geröstete Walnüsse. Bleibt mir nur noch abschließend zu sagen: Lass es dir schmecken! 🙂

 

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