Kurztrip nach Amsterdam

An einem Tag nach Amsterdam und am anderen wieder zurück, das ist doch viel zu kurz oder? Ja und nein! Ich gebe zu, will man die Stadt intensiv erkunden und genau kennen lernen könnte man sich wirklich Wochen hier aufhalten, Amsterdam ist eine wirklich sehr abwechslungsreiche Stadt und hat, da bin ich mir sehr sicher, für jeden Geschmack interessante Seiten zu bieten. Ich war allerdings mit dem Hauptgrund in Amsterdam, mit meiner besten Freundin eine schöne Zeit zu verbringen, und das ist uns wirklich mehr als gelungen! Nun, wo ich mir unsere Fotos ansehe bin ich überwältigt, wie viel wir doch in so einer kurzen Zeit von dieser interessanten Stadt gesehen haben, und wollte das unbedingt mit dir teilen, viel Spaß! 🙂

Übrigens haben meine beste Freundin und ich zum ersten Mal das Prinzip von Airbnb ausprobiert, und sind wirklich positiv überrascht! Die Unterkunft war weitaus günstiger als Hotels in derselben Lage und außerdem durften wir ein kleines Abenteuer erleben, da unser Gasthost uns ganz besondere Seiten von Amsterdam gezeigt hat, die uns sonst ganz sicher entgangen wären. Ich kann also sagen; wenn man Glück mit seinem Gasthost hat, und eine Unterkunft für einen Städtetrip sucht, dann ist dieses Prinzip wirklich empfehlenswert!

Vielen Dank Maria für diese wunderschöne Zeit und deine tollen Fotos! <3

Amsterdam erleben – auf unterschiedlichste Weise

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So kennt man Amsterdam: die süßen Grachten, die wunderschönen Häuschen, die Käseshops und natürlich auch der ein oder andere Coffee Shop.. alleine diese Orte machen Amsterdam besonders und charakteristisch. Allerdings habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass man in dieser „ganz anderen Welt“ die Einzelheiten Amsterdams schnell aus dem Auge verliert und besonders bei so einem kurzen Aufenthalt dazu neigt, nur noch den Gesamteindruck in Erinnerung zu behalten. Aus diesem Grund werde ich euch in dem Artikel in verschiedenen Abschnitten beschreiben, auf welche Weisen man Amsterdam erleben kann, so dass die Vielseitigkeit der Stadt wirklich zum Ausdruck kommt.

Die Kunst erleben:

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„Ist das nicht ein Banksy?“ Das waren die ersten Worte, die meine beste Freundin zu mir sagte, als wir an der Bushaltestelle im strömenden Regen standen und auf unseren Bus warteten. Nachdem sie mir dann erstmal erklärt hat, wer er ist (Ja, ich kannte ihn tatsächlich nicht! 😀 ) und was er macht ist uns aufgefallen, dass er wirklich sehr präsent in der Stadt ist, und es sogar eine Ausstellung von ihm in Amsterdam gibt.. Da wir beide sehr Kunst-verrückt sind haben wir uns auch vorher schon ausgemalt, wie künstlerisch die Stadt sein muss, wenn schon Marlene Dumas und Rembrandt hier wohn(t)en.. und das „Künstlerflair“ hat sich dann mit der Busfahrt nur noch mehr bewahrheitet, als wir am Van Gogh Park vorbeigefahren sind…eigentlich wollten wir ja dem Rijksmuseum mit der berühmten Nachtwache einen Besuch abstatten, aber das hat dann doch nicht in unseren Zeitplan gepasst..

Die Architektur erleben:

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Es fing schon an, als wir unsere Füße aus dem Bahnhof setzen und uns das Gebäude mal ausgiebig anschauten.. so einen schönen Bahnhof habe ich echt selten gesehen.. ehrlich gesagt kann ich mich an keinen schöneren erinnern! Nicht nur der royale Palast, nein,auch alle anderen Gebäude ergeben im Gesamten einen wirklich stimmigen Eindruck! Besonders die Altstadt hat es mir wirklich angetan. Auch wenn man sagen muss, dass das Gebäude, welches auf der anderen Seite der Amstel liegt und einer Fähre gleicht auch sehr interessant ausschaut!

Die Geschichte erleben:

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Das Anne Frank Haus ist hier im Besonderen ein sehr interessanter und geschichtlicher Ort! Auch wenn wir auch hier leider nicht in das Haus selber hinein gegangen sind, haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Haus wenigstens von außen anzuschauen. Falls du auch nach Amsterdam gehst und das Haus besichtigen möchtest empfehle ich dir dringend im Voraus ein Ticket im Internet zu bestellen, die Warteschlangen können wirklich abschrecken!

Das Leben in der Innenstadt erleben:

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Fahrräder… überall Fahrräder! Und überall süße Gassen. Jedes einzelne Häuschen ist ein wenig anders, kein Giebel scheint dieselbe Form aufzuweisen.. schräge Häuser sind hier keine Seltenheit! Natürlich darf es bei einem Amsterdam-Besuch nicht fehlen  ein Foto vor den besagten Hauseingängen zu machen – das ist einfach typisch Amsterdam!

Ein Abenteuer erleben

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Genau mit diesen Worten leitete unser Gasthost unseren Abend in Amsterdam ein.. und ja wir haben wirklich ein kleines Abenteuer in einer wunderbaren Kulisse erlebt! Mit einem Taxi Schiff konnten wir die Amstel in der Abenddämmerung überqueren ohne auch nur einen Cent zu bezahlen, denn die Überfahrt ist kostenlos! Der Ausblick war einmalig, wir bekamen eine ganz andere Seite von Amsterdam zu sehen. Weniger Touristen und dafür mehr Studenten, die ihren stressigen Wochentag gemeinsam mit ihren Freunden in einem gemütlichen Sommerabend ausklingen lassen wollten. Wir sind dann auf der anderen Seite der Stadt noch in eine Strandbar gegangen, die mit ihren Girlanden und maritimen Möbeln eine wirklich schöne Kulisse abgegeben hat.. in der nahen Umgebung gab es auch noch einiges zu sehen: wirklich kunstvoll besprühte alte Hallen, ausrangierte Straßenbahnen und Container, die, wahrscheinlich aus Platzmangel, zu Studentenwohnungen umgebaut wurden! Nicht nur wir haben die Aussicht bewundert, auch die Studenten haben sich in kleinen Grüppchen auf das „Dach“ ihrer Containerwohnungen gesetzt und die wunderbaren Farben der Abendsonne genossen. Ein wirklich gelungener Abend!

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Bevor ich diesen Artikel beende möchte ich dir noch schnell zwei kleine Tipps geben, falls du auch vorhast nach Amsterdam zu reisen und du etwas auf deinen Geldbeutel achtest:

  • Die Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel sind wirklich nicht teuer und lohnen sich total, da die Stadt sehr gut vernetzt ist. Für 2 Tage haben wir pro Person 12,50 € bezahlt, was meiner Meinung nach wirklich ein fairer Preis ist!
  • buche (sofern du außerhalb der Niederlande wohnst) deine Rückfahrt schon bevor du einreist! Wir haben das nicht getan und mussten dann am Bahnschalter Gebühren bezahlen. (diese waren zwar nicht übermäßig hoch, können aber so einfach vermieden werden 😉 )

Falls du jetzt auch Lust bekommen hast ein kleines Abenteuer zu erleben, dann schnapp dir deine(n) beste(n) Freund/in, oder natürlich sonst auch jemand anderen und fangt an zu planen! So ein Städtetrip ist zwar oft auch stressig, aber wenn man sich darauf einlässt, dann kann und wird man unvergessliche Momente erleben! 🙂

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