Eine Woche Korsika (Westküste) – Programm

Dieser Artikel richtet sich an jeden, der gerne die Westküste Korsikas besuchen würde und sich dafür interessiert, was man dort alles unternehmen und anschauen kann. Aber auch jeder, der einfach mal an Urlaubsluft und Erholung schnuppern will ist herzlich dazu eingeladen den Anblick der Bilder und Beschreibungen zu genießen und auf sich wirken zu lassen.

 

Sonntag – 1. Urlaubstag

Besichtigung unseres Aufenthaltsortes namens „Cargèse“. (2 Kirchen, total süße Häuser und ein kleiner Hafen) Cargèse hat sich sowohl von dem Erscheinungsbild der Stadt als auch von der geografischen Lage als super Standort erwiesen! Am Nachmittag haben wir direkt eine kleine Abkühlung am nahegelegenen Strand wahrgenommen, der zu der Nebensaison, in der wir dort waren, nahezu menschenleer war. Was will man mehr?

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Montag – 2. Urlaubstag

Städteausflug nach Ajaccio. Dort haben wir den Wochenmarkt erkundet und einige historische Gebäude zu Napoleons Gedenken angeschaut. Das Highlight des Tages war ohne Zweifel der anschließende Ausflug zu den îles Sanguinaires – die Aussicht auf vereinzelte kleine Inseln war einfach atemberaubend und die kleine Wanderung belohnt einen mit einem einzigartigen Blick! Eine sportliche Wandertour hat noch auf eine Aussichtsfläche auf Höhe des Turmes geführt, da angekommen hat man sich wie ein richtiger Abenteurer auf Entdeckungstour gefühlt!

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Dienstag – 3. Urlaubstag

Ausflug zu den „Calanches“ – wunderschönen und imposanten roten Felsen, die teilweise Figuren wie ein Herz einschließen oder einen Indianerkopf oder einen Hund abbilden. Dort haben wir eine von zahlreichen Wandertouren gemacht. Danach sind wir weiter nach Porto, einem kleinen hübschen, jedoch sehr touristischen Ort gefahren und im Anschluss nach Ota, einem sehr malerischen kleinen Bergdörfchen, das nur durch eine sehr abenteuerlich enge Straße zu erreichen war. Man mag es kaum glauben, aber für uns war der Tag noch nicht zu Ende: Wir sind abschließend noch zu dem traumhaften Strand „plage d’Arone“ gefahren.

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Mittwoch – 4. Urlaubstag

Nach dem vollen Programm am Mittwoch und der Klimaanlage im Auto mussten wir doch einen kleinen Relaxtag einlegen, da wir beide ein wenig angeschlagen waren. Doch auch der Tag war sehr schön und mit lesen und einem ruhigen Lunch, bestehend aus einem köstlichen Baguette, welches wir selber frisch belegt haben, ließ es sich sehr gut entspannen und Kraft tanken für den nächsten Tag.

Donnerstag – 5. Urlaubstag

Am Donnerstag hatten wir tatsächlich wieder die nötige Ausdauer um nach Calvi zu fahren. (von Cargèse aus immerhin um die 3 Stunden Fahrt!) Die lange Reise hat sich mehr als gelohnt! Die Stadt hat mir von den ganzen Städten, die wir besucht haben, mit am besten gefallen: Nicht nur die Sandstrände sind ein Traum, die Stadt mit der Ruine und den mediterranen Häuschen und Gassen ist eine absolute Augenweide. Außerdem wird gesagt, dass Columbus hier geboren ist, was für ein Glückspilz! 🙂

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Freitag – 6. Urlaubstag

Morgens hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt… wir haben uns trotzdem dafür entschieden dem plage d’Arone vor unserer Abreise noch einen Besuch abzustatten. Und auch dies war ein besonderes Erlebnis, denn die Menschen am Strand konnte man quasi an einer Hand abzählen. Ein Meeresbad war da obligatorisch – wann hat man schon die Gelegenheit alleine im Meer zu sein? Am Abend gab es dann einen krönenden Abschluss: Von Cargèse aus haben wir eine sportliche Bootstour gemacht, die uns die Calanches noch mal von einer ganz anderen Perspektive gezeigt hat. Auch in Grotten sind wir gefahren! Absolut empfehlenswert, ein echtes Muss!

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Samstag – 7. Urlaubstag/ Abreisetag

Im Nachhinein frage ich mich echt, wie wir so viel in einer Woche schaffen konnten und woher meine Mutter die Ausdauer genommen hat die zahlreichen Ausflüge inklusive Hin- und Rückreise (denn sie musste ja schließlich fahren!) zu meistern. Denn auch am Abreisetag konnten wir es uns nicht nehmen bei der Fahrt auf die Ostseite einen Zwischenstopp bei Corte, einer relativ großen Stadt an der mir die Zitadelle am meisten gefallen hat, einzulegen. Hier haben wir uns jedoch nicht sehr lange aufgehalten, weil wir lieber mehr Zeit noch am Meer verbringen wollten. So sind wir also in Aléria an einen den sehr weitläufigen Strand gefahren, der sich deutlich von den Stränden auf der Westseite unterschieden hat, weil er so großflächig war, das Wasser sehr flach war und es nur wenige Wellen gab. (besonders geeignet für kleine Kinder) Abgereist sind wir dann schließlich nachdem wir tatsächlich noch kurz in Bastia waren.

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Nun ist der Traum zwar wieder zu Ende, jedoch bin ich schnell über die Trauer hinweggekommen, weil ich das Gefühl habe wirklich unglaublich viel erlebt und besichtigt zu haben. Wir haben die 7 Tage wirklich voll ausgenutzt und jeder Tag war auf seine eigene Weise wunderschön! Die Erinnerungen sind wahrhaftig unbezahlbar – auch wenn ich sie ganz sicher so bald wie nur möglich wieder auffrischen werde! 

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