7 Tipps fürs Campen

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal seit Jahren wieder einem Campingurlaub gemacht und war wirklich gespannt, ob ich mich wieder in das Campingleben einfinden kann, oder ob sich dieses Kapitel für mich geschlossen hat. Und ich muss sagen; es war der Wahnsinn! Gemeinsam mit meinem Freund haben wir das Campen für uns entdeckt und fühlen uns jetzt wie richtige Abenteurer! 😀 Falls du dich auch (noch)mal am Camping ausprobieren möchtest oder eine Abwechslung zu dem bereits durchorganisiertem Cluburlaub suchst und nicht in ein Hotel sondern näher an oder in die Natur möchtest, dann habe ich 7 Tipps für dich aufgezählt, die dir deinen Campingurlaub erleichtern. 🙂

  • TIPP 1: Organisation ist alles

Plane vorher gut, was du alles für deinen Urlaub benötigst. Bedenke: Wenn du auf dem Campingplatz ankommst erwartet dich rein gar nichts als ein mehr oder weniger bewachsenes Stück Erdboden.  Im Folgenden habe ich dir abgesehen von Zelt und der restlichen Grundausstattung die drei Gegenstände aufgezählt, die sich als besonders praktisch erwiesen haben:

  • Kühlbox (fragt am besten nach, ob euer Platz einen Stromanschluss besitzt!)
  • Wäscheständer
  • Kocher
  • TIPP 2: Lasse dich auf (neue) Sachen ein

Auf deinem Campingplatz wird abends eine Tanzfete veranstaltet. Selbst falls es nicht deine Musik ist, falls du dich anfangs schämst, an solchen Abenden herrscht meist eine total entspannte und lockere Stimmung! Man lernt schnell Leute kennen, und wenn man nicht alle Tänze tanzen kann, die die Einheimischen  scheinbar alle beherrschen, dann werden sie sie dir sicher erklären! Eine aufgeschlossene Art bringt dich auf jeden Fall weiter!

Das gilt übrigens nicht nur fürs Tanzen oder für das Kennenlernen von anderen Menschen! Hast du zum Beispiel seit Jahren keinen Tischtennisschläger, Badmintonschläger oder Volleyball berührt und bist nicht sonderlich motiviert dich da wieder heranzutrauen, dann versuche es trotzdem nochmal! Du wirst sehen, die ein oder andere Aktivität wird dir bestimmt wieder richtig Spaß machen und bietet sich super an, falls man mal eine Pause von Aktivitäten außerhalb des Campingplatzes einlegt.

  • TIPP 3: Stelle dich darauf ein, dass es auf einem Campingplatz nicht immer Ruhe herrscht

Die meisten Besucher (zumindest auf dem Campingplatz, auf dem wir waren) sind Familien mit kleinen Kindern. Es ist also normal, wenn mal jemand schreit, oder wenn man morgens früh geweckt wird, weil ein Kind weint (ansonsten wird man meist sowieso von der Sonne geweckt!). Falls dich das allerdings besonders in der Nacht sehr stört kannst du auch vorbeugen, indem du dir Ohrenstöpsel mit nimmst.

  • TIPP 4: Lege dir eine „Ausrüstung“ für den Besuch in den Sanitäranlagen an

Hier ist ein Bademantel sehr empfehlenswert, da du so keine Tauschklamotten mit in die Dusche nehmen musst, die bei größter Wahrscheinlichkeit nass werden. Außerdem ist eine Tüte oder natürlich sonst (wenn er denn nicht zu groß ist und nur das Nötigste enthält) ein Kulturbeutel sehr praktisch. Darin kannst du immer bequem alle deine Duschutensilien einpacken und musst die Produkte, Bürsten, Rasierer etc. nicht einzeln tragen.. Falls die Sanitäranlagen nicht sonderlich sauber sind bietet es sich auch stets an einfach ein kleines Hygieneset aus Desinfektionsmitteln mitzunehmen. Nicht fehlen dürfen wasserfeste FlipFlops, es ist wirklich davon abzuraten ohne Schuhe durch die Sanitäranlagen zu laufen!

  • TIPP 5: Prioritäten setzen

Die Prioritäten setzt natürlich jeder Mensch anders, und auch im Urlaub stellt sich sehr offensichtlich die Frage, für welche Aktivität oder Handlung man das Meiste Geld ausgibt. Ich persönlich würde dazu raten, dies im Voraus mit den Mitreisenden abzustimmen. Legt man bspw. viel Wert auf Ausflüge und sportliche Aktivitäten und weniger auf essen gehen, so empfehle ich schon im Vorhinein zu planen, was man tagsüber isst, und dies am besten selber mitzunehmen. Geht man allerdings besonders gerne essen oder abends aus, dann sollte einem bewusst sein, dass dafür besonders in touristischen Regionen sehr viel Geld drauf gehen kann und man dann für andere Beschäftigungen eventuell gentechnisch gesehen eingeschränkt wird.

  • TIPP 6: immer für einen Badeplatz oder Picknickplatz gerüstet sein

Bist du mit dem Auto im Urlaub, so würde ich dir unbedingt dazu raten im Kofferraum einen mehr oder weniger kleinen Rucksack parat zu halten, indem sich

  • etwas zu trinken
  • eine Picknickdecke
  • Schwimmsachen
  • Sonnencreme
  • und im besten Fall: Handtücher

befinden. So bist du immer darauf gefasst an einem schönen Ort zu stoppen und kannst sozusagen deinen Ausblick für eine kleine Pause am Mittag oder Nachmittag jeden Tag aufs neue wählen!

  • TIPP 7: Erkunde deine Umgebung

Eigentlich passiert dies fasst automatisch wenn du einen Zelturlaub machst, denn sich die ganze Zeit im Zelt aufzuhalten wäre doch besonders bei gutem Wetter wirklich schade! Erkundige dich also entweder direkt bei der Rezeption nach Angeboten in der Umgebung (hier werden eigentlich immer Flyer ausgelegt) oder forsche im Internet nach! Ich kann auch sehr empfehlen sich selber schlau zu machen und selber mit einem Reiseführer oder ähnlichen den „Guide“ zu mimen. So bekommt man einen ganz persönlichen Eindruck von der neuen Umgebung, kann sich selber aussuchen wie viel und welche Information man erfahren möchte und gleichzeitig kann man am Ende stolz auf sich sein, weil man die Besichtigungen so gut selber gestalten konnte. (und natürlich spart man auch hier wieder Geld! 🙂 )

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